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Wenig gewonnen, aber teuer verkauft - die Pandas zu Gast in Düsseldorf

Früh ging es letzten Sonntag für neun Bonner Rugbydamen in Richtung Düsseldorf zum vierten Ligaturnier der Saison los. Trotz des kleinen Kaders startete man motiviert und guter Dinge in den langen Rugbytag, nicht zuletzt auch wegen der tollen Unterstützung der mitgereisten Fans um Panda-Maskottchen Ida.
In der schweren Gruppenphase traf man auf die Teams aus Frankfurt und Köln. Im ersten Spiel kam die Eintracht schneller aus den Startlöchern. Bereits in der ersten Minute mussten die Bonnerinnen einen Gegenversuch hinnehmen. Davon wachgerütteltkonterten die Pandas und kamen durch einen sehenswerten Sololauf von Außen Lara Placzek ebenfalls zu frühen Punkten. Es folgte ein munteres Spiel, in dem es die Frankfurterinnen immer wieder verstaden, die Fehler der Bonner Abwehrreihe knallhart zu bestrafen. So legten sie drei weitere Versuche, bevor Marie Paradis kurz vor Schluss auf den 20:10 Endstand verkürzen konnte.
Im zweiten Spiel wartete dann ein ganz harter Brocken: die im bisherigen Saisonverlauf ungeschlagenen Kölsche Madscher. Trotz aufopferungsvollen Kampfes konnten die Kölnerinnen ihre individuelle und mannschaftliche Klasse ein ums andere Mal unter Beweis stellen und kamen am Ende auf 39 Punkte, ohne dabei ihre weiße Weste zu verlieren. Die Bonnerinnen konnten dennoch große Phasen des Spieles durch eine starke Verteidigung und mutiges Angrifsspiel spannend gestalten, leider ohne dabei zählbares auf die Anzeigentafel zu bringen.
In der Finalrundewar die Mannschaft aus Hausen der erste Gegner. Von der guten Leistung aus dem Köln-Spiel angestachelt dominierten die Pandas das Spiel ab der ersten Minute. Insgesamt 44 Punkte konnten sie für sich verbuchen und ließen dank guter Verteidigung keinen Gegenpunkt zu. Die acht Versuche verteilten sich dabei auf fast den gesamten Kader. Ein besonders schöner Mannschaftsversuch geland dabei der trotz Trainingspause kurzfristig eingesprungenen Dietra Otte, die die Verteidigung der Löwinnen außen überlaufen und zwischen den Malstangen punkten konnte, nachdem der Ball durch die Hände der gesamten Mannschaft sicher gewandert war.
Nach dem Halbfinale stand für die Bonnerinnen zunächst eine lange Pause an, bevor es im Spiel um Platz sieben gegen die Gastgeber aus Düsseldorf ging. Die lange Pause, sowie der durch die Verletzungen von Marie Paradis (Nase) und Laura Günther (Knöchel) dezimierte Kader forderten in diesem Spiel ihren Tribut. Die Batterien waren leer. Infolgedessen dominierten die Dragonettes das Geschehen, sodass die Pandasniciht zu ihrem Spiel fanden. Auf die vier Versuche der Gegner konnten siegerade zwei entgegensetzen. So ging das Spiel mit 22:10 verloren.Die Bonnerinnen beendeten das Turnier damit auf dem achten Platz. Trotz der drei verlorenen Spiele waren viele Verbesserungenin der Spielweise zu erkennen. Gerade die Offensive brachte einige sehenswerte Aktionen hervor. Mit gutem Training und weiteren Schritten nach vorne in den nächsten Wochen können die guten Leistungen noch gesteigert und beim kommenden Turnier in Gießen (20.April) in Zählbares auf der Tabelle umgewandelt werden.
Für Bonn spielten: Dietra Otte, 19 Punkte (3 Versuche/2 Erhöhungen); Miriam Vieweg, Lena Wischhof, Lara Placzek, je 10 Punkte (2 Versuche); Laura Günther, Julia Kelbel, Marie Paradis, je 5 Punkte (1 Versuch); Annicka Höcke und Lisa Körver

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